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Minijobs ab 01.01.2019

Zum 1. Januar 2019 ist das neue Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) in Kraft getreten. Das Gesetz umfasst eine wichtige Änderung, die Minijobber und ihre Arbeitgeber unbedingt kennen sollten. Sie betrifft die "Arbeit auf Abruf" und letztlich auch die geringfügigen Beschäftigungen ohne schriftliche Arbeitsverträge oder ohne genaue Angaben zur wöchentlichen Arbeitszeit. Existieren keine schriftlichen Vereinbarungen zur Arbeitszeit, werden nun 20 Wochenstunden als vereinbart angesehen. Bei einem Mindestlohn von 9,19 EUR pro Stunde wären das 183,90 EUR Wochenlohn und - je nach Länge des Monats - rund 740 EUR Monatslohn. Damit ist die Minijobgrenze von 450 EUR überschritten. Das Gesetz betrifft zwar in erster Linie das Arbeitsrecht. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich die Träger der Sozialversicherung darauf berufen werden und im Rahmen ihrer Prüfungen die Minijobs zu sozialversicherungspflichtigen Jobs "umwandeln" werden. Hohe Beitragsnachforderungen wären vorprogrammiert.

Hinzugefügt am 19.04.2019


Elektro- und Hybridfahrzeuge

Zum 1.1. 2019 hat sich eine erfreuliche Neuregelung für Arbeitnehmer ergeben, die von ihrem Arbeitgeber ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen erhalten. Bei Anschaffung oder Leasing eines Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs im Zeitraum 1.1.2019 bis 31.12.2021 ist bei Anwendung der 1 %-Pauschalmethode der Listenpreis nur zur Hälfte anzusetzen. Bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode sind die Anschaffungskosten oder vergleichbare Aufwendungen nur zur Hälfte zu berücksichtigen. Natürlich kam es, wie es kommen musste: Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die solche Fahrzeuge bereits schon vor 2019 angeschafft, geleast oder genutzt haben, beklagen sich darüber, dass sie nicht von der Vergünstigung profitieren. Einige Wirtschaftsverbände haben sich daher an das Bundesfinanzministerium gewandt. Dieses hat die Anfrage wie folgt beschieden: Die Neuregelung gilt bei der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs an Arbeitnehmer für alle vom Arbeitgeber erstmals nach dem 31.12.2018 und vor dem 1.1.2022 zur privaten Nutzung überlassenen betrieblichen Elektrofahrzeuge und extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeuge. In diesen Fällen kommt es nicht auf den Zeitpunkt an, zu dem der Arbeitgeber dieses Kraftfahrzeug angeschafft, hergestellt oder geleast hat. Wurde das betriebliche Kraftfahrzeug aber vor dem 1.1.2019 vom Arbeitgeber bereits einem Arbeitnehmer zur privaten Nutzung (z. B. Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte) überlassen, bleibt es bei einem Wechsel des Nutzungsberechtigten nach dem 31.12.2018 bei der Altregelung, das heißt, die Vergünstigung ist für das entsprechende Kfz nicht anzuwenden.

Hinzugefügt am 03.03.2019


Alterseinkünftegesetz

Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, der landwirtschaftlichen Alterskasse und berufsständischen Versorgungseinrichtungen werden bei Rentenbeginn im Jahr 2019 mit 78% besteuert. Der sich hieraus ergebende Betrag, der nicht besteuert wird, ist für die Folgejahre als fester Freibetrag zu berücksichtigen. Rentenerhöhungen sind also voll steuerpflichtig.

Hinzugefügt am 14.01.2019

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